Automatisierungstechnik

Steuerungen für die Pharmazeutische Industrie erfordern ein hohes Maß an sorgfältiger Planung und Abstimmung mit dem Kunden. Die Auswahl der einzelnen Meßketten, der Steuerung und auch der Visualisierung muß in Absprache mit dem Kunden erfolgen. Dabei sollten die einschlägigen Regelwerke - insbesondere GAMP - beachtet werden. Hier finden sich ausgiebige Informationen zur Planung, Realisierung und Prüfung von Steuerungen unterschiedlicher Konzeption. Besonderes Ansprüche werden auch an die Dokumentation gestellt.

CONCEPT GMP Engineering GmbH & Co. KG plant und produziert Steuerungen für die eigene Produktpalette. Hierzu zählen z.B.: AquaInject® (Destillationsanlage), VapoPure® (Reinstdampferzeuger), WFI-Lager- und Verteilsysteme, CIP- und SIP-Systeme und Ansatzsysteme.

Außerdem plant, realisiert und prüft CONCEPT GMP Engineering GmbH & Co. KG auch Steuerung für Firmen, die verfahrenstechnische Anlagen herstellen.

Links sieht man einen Schaltschrank für eine AquaInject®. und zwei WFI-Lager- und Verteilsysteme. Diese Steuerung basiert auf einer Siemens SPS S7-300 und einem Siemens OP17 Bedienterminal. Auf die SPS kann über ein Modem und eine Fernwartungssoftware zugegriffen werden. Außerdem befindet sich in dem Schaltschrank ein TOC-Controller und drei Bildschirmschreiber. In einer abgesetzten Ventilinsel befinden sich die Vorsteuerventile (EP-Umformer) und auch drei Leitfähigkeitsmeßumformer.

Visualisierungen

Als Visualisierung werden hauptsächlich textorientiert oder grafikfähige Bedienterminals der Firma Siemens, oder PC-basierte Visualisierungen von Siemens oder Intellution eingesetzt.
Bei den PC-basierten Visualisierung wird nochmals unter Büro-PC und Industrie-PC unterschieden. Nachfolgenden sind einige Beispiele dargestellt.

Oben sieht man ein Teilbild aus einer Visualisierung. Hier ist die Sterilisation eines Lagerbehälter dargestellt. Angesteuerte Ventil sind in einer Farbe dargestellt, die dem Medium entsprechen. Nicht angesteuerte Ventil sind grau dargestellt. Auch die Rohrleitungen werden je nach Medium farbig unterschiedlich dargestellt.

Oben ist eine Temperaturkurve während der Sterilisation abgebildet.

Oben ist ein Meldungsfenster dargestellt. Hier werden Stör- und Betriebsmeldungen gespeichert. Jede Meldungen erscheint dreimal:

gekommen: Zu der aufgeführten Zeit trat der Alarm auf.
gegangen: Zu der aufgeführten Zeit wurde der Alarm zurückgesetzt.
quittiert: Zu der aufgeführten Zeit wurde die Meldung von einem Benutzer quittiert.

Auf diese Weise werden Meldung und deren Bearbeitung nachvollziehbar dokumentiert.

Profibus

Durch die Anwendung von Profibus-DP kann besonders bei Lager- und Verteilsystemen ein beachtlicher Teil der Kosten für die Verkabelung eingespart werden. Es wird nur ein Profibus-Kabel verlegt. Von den Station des Profibus müssen dann nur noch kurze Kabelstrecken zu den einzelnen Sensoren und Aktoren verlegt werden.



Links ist eine Busstation mit einfachen Bedienelementen dargestellt. Rechts unterhalb des Schaltschrankes befindet sich eine Entnahmestelle mit Ventilknoten und Temperaturmeßstelle.
Links ist ein lokale Bedienstation mit einem textorientierten Bedienterminal OP7 abgebildet. Im Hintergrund befindet sich eine schwenkbare Entnahmestelle mit Ventilknoten und Temperaturmeßkette.